27.11.2013

Eine Positionsbestimmung der deutschen Umwelt- und Entwicklungsverbände

Um mit den eigenen Positionen Einfluss auf die Post-2015-Agenda zu nehmen hat das "Forum Umwelt und Entwicklung" in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von deutschen Organisationen der Umwelt- und Entwicklungspolitik ein Positionspapier herausgebracht, das Forderungen für die unterschiedlichsten globalen Umweltfragen formuliert. Das Forderungspapier präsentiert unter anderem den gemeinsamen Diskussionsstand weiter Teile der in der Meerespolitik aktiven Organisationen.

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02.11.2013

Kein Meeresschutz in antarktischen Gewässern

Nachrichtenagenturen melden, dass die aktuellen Verhandlungen über die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in der Antarktis gescheitert sind.

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29.10.2013

Deutschland erkundet die Tiefseeressourcen des Indischen Ozeans

Das deutsche Schiff „Sonne“ ist im Rahmen des Forschungsprogramms INDEX zu einer Expedition in den Indischen Ozean aufgebrochen, um die Einreichung eines Antrags für eine Explorationslizenz zur Erkundung von polymetallischen Sulfiden bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) weiter voranzutreiben.

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21.10.2013

Brasilien versteigert die Meeresressourcen der Tiefsee

Brasilien hat das Offshore-Ölfeld „Campo de Libra“ entsprechend des so genannten „Teilungs“-Modells versteigert, berichtet das Handelsblatt. Shell und Total haben sich dabei je 20 Prozent und die chinesischen Staatskonzerne CNPC und CNOOC jeweils 10 Prozent an dem Projekt gesichert. Die brasilianische Petrobras ist mit 40 Prozent an dem Konsortium beteiligt.

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03.10.2013

Der Zustand der Meere ist kritisch

Das „International Programme on the State of the Ocean“ (IPSO) und die „Weltnaturschutzunion“ (IUCN) zeichnen mit ihrem Bericht „State of the Oceans 2013: Perils, Prognoses and Proposals“ ein kritisches Bild von der Zukunft der Ozeane.

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31.05.2013

EU beschließt neue nachhaltigere Fischereipolitik

Europaparlament, Kommission und Rat haben sich gestern in Brüssel auf eine neue Fischereipolitik geeinigt. Das Hauptziel der Reform − ein baldiges Ende der Überfischung in den EU Gewässern einzuleiten − wurde aber verfehlt. Immerhin werden die EU-Fischtrawler, die vor den Küsten von Entwicklungsländern auf Fang gehen, in Zukunft viel strengere Regeln befolgen müssen.

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05.04.2013

Abhängigkeit Deutschlands von Fischimporten nimmt 2013 weiter zu

Deutschland ist weiterhin abhängig von Fischimporten. Der deutsche Fischkonsum übersteigt mit über 15 kg pro Kopf die legalen Fangmöglichkeiten deutscher Fischer bei weitem. Am kommenden Sonntag (7.4.2013) ist der so genannte Fish Dependence Day erreicht.

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10.12.2012

Meeresschutzorganisationen wenden sich gegen Privatisierung der Hochsee

Heute, am 10. Dezember 2012, jährt sich zum dreißigsten Male die Unterzeichnung der „United Nations Convention on the Law of the Sea” (UNCLOS). Die UN-Seerechtskonvention ist eines der für die Entwicklungs- und Umweltpolitik bedeutendsten internationalen Übereinkommen.

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20.06.2012

Rio Ocean Declaration

Die Meerespolitik ist trotz aller Dynamiken auf See international immer wieder vernachlässigt worden. Die Anstrengungen im Meeresschutz haben nicht Schritt gehalten mit den Entwicklungen in der Fischerei, bei Offshore-Projekten oder in der Schifffahrt.

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14.06.2012

Richtlinien zum Schutz der Kleinfischerei

Vom 09. bis 13. Juni fand in Rom die 30. Sitzung des "Committee on Fisheries" (COFI 30) der FAO statt. Ein Schwerpunkt des COFI 30 war die Entwicklung von Richtlinien zum Schutz der Kleinfischerei.

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05.10.2011

Vom Raubbau zum Wiederaufbau

15 Organisationen fordern gemeinsam einen Kurswechsel für die EU-Fischereipolitik.

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16.08.2011

"Die Probleme hat die Nordsee auch"

Falsch beflaggte Schiffe aus Europa fischen in Afrika die Meere leer, weiß der Fischer Gaoussou Gueye. In der Nordsee machten niederländische Konzerne das genauso.

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12.08.2011

Bildungs- und Informations-DVD zum Dokumentarfilm "Hunger" erhält Comenius-Medaille

Der 90-minütige Dokumentarfilm "Hunger" erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen dem Hunger in der Welt begegnen wollen. Die Bildungs- und Informations-DVD zum Film ist kürzlich mit der Comenius-Medaille für didaktische Multimedia-Produktionen ausgezeichnet worden, wie die Pressestelle der Aktion "Brot für die Welt" mitteilt.

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10.08.2011

Fischereiministerkonferenz der norddeutschen Bundesländer

Zur Fischereiministerkonferenz der norddeutschen Länder haben die entwicklungspolitischen Landesnetzwerke aus Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein sowie der Evangelische Entwicklungsdienst und Fair Oceans im Kontext der Veranstaltungsrundreise "Leere Netze?" Presseerklärungen zur globalen Situation der Fischerei und der Verantwortung der europäischen Politik herausgegeben.

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09.02.2011

Fischtheke

EED-Studie zur Fischerei auf dem Weltsozialforum

Wenn westafrikanische Fischer gemeinsam mit Investoren aus Europa und Asien Fischereiunternehmen aufbauen, bleiben die Netze der Kleinfischer vor Ort leer. Dies geht aus einer Studie hervor, die der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) auf dem Weltsozialforum in Dakar vorstellt.

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02.02.2011

In der Tiefsee gibt es keinen Freibrief für Konzerne

HAMBURG taz | Die Ölbohrplattform "Deepwater Horizon", die im April im Golf von Mexiko unterging, war erst der Anfang. Nicht nur Erdöl und Gas, auch Mineralien, Gold und Industrierohstoffe werden in wenigen Jahren immer häufiger aus der Tiefsee gefördert werden. Der Internationale Seegerichtshof in Hamburg fällte dazu am Dienstag ein richtungweisendes Urteil: Energie- und Bergbaukonzerne müssen zukünftig in vollem Umfange haften und können ihre Verantwortung nicht durch eine clevere Vertragsgestaltung auf Entwicklungs- und Schwellenländer abladen.

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05.12.2010

Fischtheke

Fische und Knollen

Arbeitsgruppe Meerespolitik beim Forum Umwelt & Entwicklung gegründet.

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15.09.2010

Seile

Vernetzung

Im November 2010 wird im Rahmen des Forums Umwelt und Entwicklung zu dem Gründungstreffen einer überregionalen Arbeitgruppe zur Meerespolitik eingeladen.

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15.09.2010

Wem gehört das Meer?

Gegen 2 Euro ist die 74seitige Broschüre "Wem gehört das Meer?" mit einer ganzen Reihe informativer Artikel zur Meerespolitik zu beziehen.

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Tagebuch der Rundreise "Leere Netze!? Fischerei zwischen Globalisierung und Meeresschutz"

Eine Rundreise vom 26. Juli bis zum 11. August 2011 entlang der norddeutschen Küste mit Vorträgen und Diskussionen zu den Problemen, Auswirkungen und globalen Zusammenhängen der Fischerei.

 

Von den Erfahrungen und der Situation der Kleinfischerei vor der Küste Westafrikas und den Wirkungen europäischer Fischerei in seinem Land, berichtet Gaoussou Gueye, Vizepräsident des Westafrikanischen Kleinfischereiverbandes CAOPA aus dem Senegal.

Resümee und Pressemitteilung zu den Ergebnissen der Rundreise "Leere Netze!?" »» Link zur pdf-Datei

26. Juli • Fedderwardersiel

im und mit dem Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel
und der Butjadinger Fischereigenossenschaft eG

Am Hafen 4 - 26969 Butjadingen

Nordseefischerei setzt auf lokale Vermarktung

In Fedderwadersiel schilderte Jens Ortel, Mitarbeiter der dortingen Fischereigenossenschaft, den Kampf der Krabbenfischer gegen die Niedrigpreispolitik niederländischer Händler und Supermarktzulieferer. Die Fischereigenossenschaft sieht nur in der Eigenvermarktung eine Alternative. Aber auch Fangbeschränkungen und ein neues Verarbeitungs- und Vermarktungsmodell in der Region sind eine Möglichkeit dem Preisdruck zu entfliehen.

PRESSE - Küstenfischer kämpfen ums Überleben

Fedderwardersiel. Russische Trawler fangen vor der senegalesischen Küste Sardinen. Das ist schlimm genug, weil die einheimischen Fischer ihre Netze immer öfter leer einziehen müssen. Noch schlimmer: Die Fänge der Fabrikschiffe werden zu Fischmehl verarbeitet und als Futter an riesige Fisch-Aquakulturen verkauft. Kreiszeitung Wesermarsch - Klaus-Günter Oetting - 06.08.2011

 

Das nennt man dann Globalisierung, und die Folgen wurden jetzt im Museum in Fedderwardersiel mehr als deutlich. Dort war auf Einladung der Meeresschutzorganisation Fair Oceans der Senegalese Gaoussou Gueye zu Gast. Der 53-Jährige ist Generalsekretär des westafrikanischen Kleinfischereiverbandes und berichtete vor gut 30 Zuhörern über den Überlebenskampf der westafrikanischen Fischer. Darüber sprach er auch in Greetsiel, Cuxhaven, Bremen und Hamburg... Weiterlesen

Fedderwardersiel Kutterhafen

Rundang durch den Fedderwadersieler Kutterhafen mit Julia Buchholz Vertreterin der Fischereigenossenschaft Butjadingen (von l. n. r.: Julia Buchholz; Kai Kaschinski (Fair Oceans); Francisco J. Mari (Evangelischer Entwicklungsdienst); Gaoussou Gueye (CAOPA, Westafrikanischer Fischereiverband); Andrea Müller-Frank (Evangelischer Entwicklungsdienst))

27. Juli • Wilhelmshaven

im Strandcafé Fährhaus am Banter See
mit der Grünen Jugend
und Der Linken in Wilhelmshaven

Henschelstraße 15 C - 26382 Wilhelmshaven

Kontrolle gegen Überfischung

In Wilhelmshaven stand die Erfassung und Überwachung der Fischbestände, als Ausgangsbasis für internationale Fischereiabkommen, im Mittelpunkt. Gaoussou Gueye kritisierte in seinem Vortrag die Vorgehensweise der Europäer: Nicht die nachhaltige Sicherung der Bestände sei ausschlaggebend, sondern allein die Fanginteressen der europäischen Fischindustrie. Problematisch sei, dass oftmals die Kapazitäten zur wissenschaftliche Erfassung der Bestände vor Ort fehlten, um die Politik zur Verantwortung zu ziehen. Die Debatte wurde durch einen Vertreter des vor Ort ansässigen Senkenberginstituts für Meeresforschung und Artenvielfalt bereichert. Das Institut hat ein Projekt zur Erforschung der Meeresökologie vor Westafrika.

Veranstaltung

Südstrand

28. Juli • Carolinensiel

im und mit dem Deutschen Sielhafenmuseum

Pumphusen 3 - 26409 Carolinensiel

PRESSE - Gemeinsam gegen die »Großen«

Kleinfischer kämpfen weltweit mit den gleichen Strukturproblemen als Folge der EU-Politik — In der Krise verbunden – Küstenfischer aus Westafrika und Norddeutschland kämpfen gleichermaßen mit leeren Netzen. - Neues Deutschland - Dieter Sell (epd) - 03.08.2011

Ein westafrikanischer und ein norddeutscher Fischer ziehen gemeinsam an einem Tau, um ein Segel zu hissen. Nur ein Augenblick, aber mehr Symbolik geht nicht, als Gaoussou Gueye an Bord des Museumskutters »Gebrüder« vor Wangerooge im Wattenmeer kreuzt. Der Generalsekretär des Westafrikanischen Kleinfischerverbandes ist auf einer Rundreise entlang der norddeutschen Küste. Dabei wird schnell deutlich: Die Küstenfischer aus Westafrika und Norddeutschland kämpfen gleichermaßen mit leeren Netzen... Weiterlesen 1/Weiterlesen 2

Carolinensiel Sielhafenmuseum

Carolinensiel/Wattenmeer vor Wangerooge: Kutter

Carolinensiel Ruderhaus der Gebrüder

Kleinfischer fordern gemeinsame Lösungen

Auf der Veranstaltung in Greetsiel diskutierte Gaoussou Gueye, Vizepräsident des Westafrikanischen Kleinfischereiverbandes CAOPA, mit Vertretern der Norseefischerei. Dirk Sander, vom Deutschen Fischereiverband und Gerold Conradi, von der Erzeugergemeinschaft Emsmündung, sind die Probleme der westafrikanischen Kleinfischer nicht fremd. Im Senegal werden Fangbeschränkungen für ausländische Trawler umgangen, indem sie ihre Fangflotten umflaggen und unter Nutzung nationaler Fangrechte fischen. Auch in Deutschland übernehmen finanzstarke holländische Unternehmen vermehrt die Fangrechte ansässiger Betriebe. Hier wie dort bleibt für die Kleinfischerei wenig übrig. Gemeinsam fordern die Fischer ein Ende des unfairen Wettbewerbs zwischen Industrie- und der Kleinfischerei um die knapper werdenden Fischressourcen.

PRESSE - Klimawandel trifft Fischer in aller Welt

Hiesige und afrikanische Fischer schildern weltweites Problem vor Publikum in Greetsiel. - Heimatblatt Aurich - 03.08.2011 - Greetsiel

 

Was unterscheidet die Greetsieler Fischer von den afrikanischen Berufskollegen? In einem Vortrag mit Diskussion wurden am Wochenende in Greetsiel die Probleme, Auswirkungen und globalen Zusammenhänge der Fischerei erläutert. „Die Industrialisierung der Küstengewässer ist zum Problem der kleinen Küstenfischerei geworden“, sagte Gerold Conradi, erster Vorsitzender der Örtlichen Erzeugergemeinschaft der Kutter- und Küstenfischer „Emsmündung“. Früher habe es eine gemischte Fischerei gegeben. „Wir kleinen Küstenfischer sind nicht die Verursacher der Überfischung, sondern wir sind diejenigen, die bestraft werden.“... Weiterlesen

Greetsiel Podium

01. August • Bremerhaven

im Restaurant Takelage - Schaufenster Fischereihafen
mit dem Nord-Süd-Forum Bremerhaven e.V.
und der Erzeugergemeinschaft der Küstenfischer im Weser-Emsgebiet e.V.

An der Packhalle IV - 27572 Bremerhaven

PRESSE - Gemeinsam die Fischerei schützen

Fischereihafen. Leere Netze, die wird es bald geben, wenn nicht ein länderübergreifendes Abkommen geschlossen wird. Darin sind sich die Fischer Dirk Sander aus Ostfriesland und Gaoussou Gueye aus dem Senegal einig. Beide fordern mehr Unterstützung von ihren Regierungen. - Nordsee-Zeitung - Nina Dobratz - 03.08.2011

 

Damit wir weiterhin Seefisch, wie Makrelen, essen können, muss der Bestand global geschützt und die Fischerei international kontrolliert werden. So lautet das Fazit des Vortragsabend des Nord-Süd-Forums.

 

Vor allem von der Bundesregierung und der EU ist Dirk Sander, Präsident des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, enttäuscht. „Die geben immer nur leere Versprechen ab“, sagte der Fischer während des Vortrags „Leere Netze überall? Fischerei zwischen Globalisierung und Meeresschutz“ am Montagabend im Fischereihafen, zu dem rund 25 Zuhörer gekommen waren. Er fordert, dass künftig große Reedereien nicht mehr kleine Fischerboote und ihre Lizenzen aufkaufen dürfen, wie es derzeit vor allem holländische Unternehmen tun. „Die kaufen drei Fischkutter, verschrotten sie und fahren mit einem großen Schiff unter deutscher Flagge in unseren Fanggebieten“, kritisiert Sander... Weiterlesen

02. August • Cuxhaven

im und mit dem Nationalpark-Zentrum Cuxhaven

Hans-Claußen-Straße 19 - 27476 Cuxhaven

PRESSE - Leere Netze sind kein Zufall

Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung - Kai Koppe - 04.08.2011 - Sahlenburg

 

Der Generalsekretär des westafrikanischen Kleinfischereiverbandes hat einen weiten Weg zurückgelegt: Aus dem Senegal bis an die deutsche Nordseeküste ist Gaoussou Gueye gereist - in der Hoffnung, Bündnispartner zu finden im Kampf gegen die Überfischung der Meere.

 

Kern seiner Mission ist das Schicksal der Küstenfischer weltweit, die vermeintlich im selben Boot sitzen: Selbständige Eigner kleinerer Fangfahrzeuge, die das Nachsehen haben gegenüber den großen, industriell arbeitenden Fischereiflotten. Bis vor zehn Jahren hätten die Küstenfischer in seiner Heimat noch gut mit der Situation leben können, räumte Gueye ein. Inzwischen jedoch seien die Bestände von Sardine oder Makrele - jene Fische, die erschwinglich sind für das Gros der senegalesischen Bevölkerung - stark dezimiert... Weiterlesen - Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

Cuxhaven Veranstaltung

Cuxhaven Podium

Cuxhaven Fischer

03. August • Husum

im und mit dem Nationalpark-Haus Husum
dem Weltladen Husum
und der Schutzstation Wattenmeer

Hafenstraße 3 - 25813 Husum

04. August • Wallnau

im und mit dem NABU Wasservogelreservat Wallnau

Wallnau 4 - 23769 Fehmarn

PRESSE - Wem gehört der Fisch? – Kleinfischerei und Ernährungssicherheit

hamburg-magazin.de - 05.08.2011

 

Fisch ist gesund! Aber woher kommt der Fisch, der uns so gut tun soll? Europas Meere sind ziemlich leergefischt. Zwei Drittel der Meeresfische sind importiert. Die Hälfte davon kommt aus Gewässern benachteiligter Länder des Südens. Hungern Menschen anderswo, damit wir uns gesund ernähren?

 

Gemeinsam mit Fair Oceans, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, dem Förderkreis "Rettet die Elbe" und der Bundeskoordination Internationalismus lädt das "Eine Welt Netzwerk Hamburg" am Freitag, 5. August 2011, zu Vortrag und Diskussion in der Reihe und Rundreise "Leere Netze überall!? – Fischerei zwischen Globalisierung und Meeresschutz" ein.

 

Was hat die Situation westafrikanischer Fischerei mit der an norddeutschen Küsten zu tun? Gibt es gemeinsame Probleme, gibt es Wechselwirkungen oder direkte Folgen und wenn ja, in welcher Richtung? Welchen Einfluss hat die EU-Fischereipolitik und wie muss sie umgestaltet werden? Über den Abend spannt die Veranstaltung einen Bogen von aktuellen Themen wie Überfischung, der Migration über See hin zur Sicherung der Nahrungsversorgung. Von ihren Erfahrungen und der Situation der Kleinfischerei vor der Küste Westafrikas berichtet u. a. Gaoussou Gueye (Vizepräsident des Westafrikanischen Kleinfischereiverbandes CAOPA, Confédération Africaine des Organisations de Pêche Artisanale) aus dem Senegal... Weiterlesen

06. August • Büsum

im Gäste- und Veranstaltungszentrum - Kleiner Saal
mit der Sparte See- und Krabbenfischer der Nordsee

Südstrand 11 - 25761 Büsum

Büsum Podium

Strandgespräche

Strandgespräche

Gaoussou Gueye im Gespräch mit Andre Hamann und Fischerkollegen.

MEDIEN - Feindbild: Schwimmende Fischfabriken

NDR Info - Das Magazin aus Religion und Gesellschaft - 07.08.2011 7:05/12:05

 

Was Fischer aus Westafrika und Norddeutschland gemeinsam haben Interview mit Francisco Mari vom Evangelischen Entwicklungsdienst (Claus Röck) ... Reinhören (7' 28" bis 15' 56")

08. August • Bremen

im Übersee-Museum Bremen
mit dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e.V.
mit dem Projektbüro Meeresschutz des BUND Bremen
mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
und dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung

Bahnhofsplatz 13 - 28195 Bremen

PRESSE - Senegalesen warnen vor Hunger durch Piratenfischerei

Bremen/Dakar (epd - 09.08.2011). Der Generalsekretär des Westafrikanischen Kleinfischereiverbandes, Gaoussou Gueye, hat vor massiven Ernährungsproblemen im Senegal durch Piratenfischerei gewarnt. Im Frühjahr hätten russische Trawler illegal die westafrikanischen Gewässer geplündert und massenweise Makrelen und Sardellen aus dem Meer geholt, sagte Gueye am Montagabend in Bremen. Das sei aber genau der Fisch, von dem sich viele Menschen während des jetzt laufenden Fastenmonats Ramadan im muslimisch geprägten Senegal ernährten: "Der Preis hat sich für die Bevölkerung verfünffacht."... Weiterlesen

Podium im Überseemuseum

Bremen EED Mayte M. Lopez 2011 NGG-Sekretaer C. Wechselbaum im Gespräch mit Kai Kaschinski

Christian Wechselbaum (Sekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)) im Gespräch mit Kai Kaschinski (Fair Oceans), v. r. n. l.

Besuch bei der "Deutschen See"

Besuch bei der "Deutschen See"

Rundreise-Team mit NGG-Sekretaer C. Wechselbaum und Betriebsrat Stefan Haak beim Besuch der "Deutschen See" in Bremerhaven.

09. August • Lübeck

im Haus der Kulturen
mit terre des hommes - AG Lübeck
und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein

Parade 12 - 23552 Lübeck

PRESSE - terre des hommes informiert über globale Fischerei

Am 9. August 2011 macht die Veranstaltungsreise "Leere Netze!? Fischerei zwischen Globalisierung und Meeresschutz" in Lübeck Station. Dazu laden die Arbeitsgruppe Lübeck des Kinderhilfswerks terre des hommes und das BEI - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein zusammen mit der Arbeitsstelle Agrarhandel und Fischerei des Evangelischen Entwicklungsdienstes und Fair Oceans um 19 Uhr in das Haus der Kluturen, Parade 12 ein. - HL-Live - tdh - 08.08.2011

 

Die Veranstaltung ist Teil einer Rundreise durch 14 Orte an der norddeutschen Küste. Das zentrale Thema der Veranstaltungen ist die Situation der Kleinfischer vor der deutschen und der westafrikanischen Küste. Dabei wird ein Bogen gespannt, der deutlich macht, dass die Meerespolitik und speziell die Fischerei Problematiken darstellen, die nur international zu lösen sind und dass die Situation vor Westafrika durchaus mit der an der norddeutschen Küste verknüpft ist.
 
Über seine Erfahrungen in der Fischerei und der Fischverarbeitung in seiner Heimat berichtet Gaoussou Gueye aus dem Senegal... Weiterlesen

Gespräche

Gespräche

Gaoussou Gueye (m.) mit R. Buntzel (l.) und Horst Hesse (r.) im Gespräch.

10. August • Kiel

im Restaurant & Cafe Seeburg
mit Frauenwege in Togo e.V.
und der Lighthouse Foundation
und dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein
und Fisch vom Kutter

Düsternbrooker Weg 2 - 24105 Kiel

PRESSE - "Fisch vom Kutter" findet weltweit Beachtung

- Probsteier Herold - 31.08.2011

 

 Das Interesse am Direktvermarktungsprojekt "Fisch vom Kutter" führte auch den Generalsekretär des Westafrikanischen Kleinfischereiverbandes (CAOPA) Gaoussou Gueye aus dem Senegal nach Wendtorf, wo er Fischer und den Museumshafen Probstei besuchte. Er reiste Mitte August von Greetsiel über Kiel bis Rostock zusammen mit dem "Evangelischen Entwicklungsdienst" (EED) und "Fair Oceans" auf einer Rundreise zum Thema "Leere Netze!?" entlang der norddeutschen Küste. 

 

In Gesprächen mit Vertretern des Meeresschutzes und der Küstenfischerei konnte Gaoussou Gueye verschiedene Parallelen in Hinsicht auf Probleme und Lösungsansätze im Norden und Süden erkennen. Auch deutsche Küstenfischer bekommen die Auswirkungen der Globalisierung der Fischmärkte zu spüren. Während die Küstenfischer nicht genug für ihre harte Arbeit auf dem Meer erhalten und ihre Betriebe bedroht sind, macht ihnen auf der einen Seite die industrielle Fischerei den Fang streitig und auf der anderen Seite streicht der Handel den größten Teil des Gewinns ein. Der Handel mit Fisch ist für die Länder des Südens ökonomisch wichtiger, als der Export von Kaffee, Tee und Bananen zusammengenommen. Während die klassischen Waren des Fairen Handels mittlerweile Einzug in den Einzelhandel gefunden haben, ist die entwicklungspolitische Dimension der Fischerei weitgehend unbekannt.

 

Verschiedene Gesprächspartner in Norddeutschland betonten den Zusammenhang zwischen Fischerei, Tourismus und regionaler Kultur in den Küstenorten. Noch gravierender jedoch ist... Weiterlesen

Gesprächsrunden

Kiel EED Foto: Mayte M. Lopez 2011; Joerg Grabo von der Lighthouse Foundation zu den Projekten der Stiftung

Jörg Grabo von der Lighthouse Foundation zu den Projekten der Stiftung. Foto: EED Mayte M. Lopez 2011

Joerg Grabo von der Lighthouse Foundation im Gespräch

Foto: EED Mayte M. Lopez 2011

Kiel, Foto: EED Mayte M. Lopez 2011 Mathias T. Wodome vom Verein Frauenwege im Togo zur Situation der Fischerei im Togo

Kiel: Mathias T. Wodome vom Verein Frauenwege im Togo zur Situation der Fischerei im Togo, Foto: EED Mayte M. Lopez 2011

11. August • Rostock

im Peter-Weiss-Haus
mit dem Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V.

Doberaner Straße 21 - 18057 Rostock