Die Internationale Meeresbodenbehörde [International seabed Authority | ISA] arbeitet mit den pazifischen Kleinen Inselentwicklungsländern zusammen um den Tiefseebergbau zu etablieren. Hierbei wird der Tiefseebergbau in den Kontext von Strategien des Blauen Wachstums gestellt und Entwicklungschancen in Aussicht gestellt. Bereits 2015 wurde mit einer Vereinbarung im gegenseitigen Einverständnis die Grundlage für eine Ausweitung der Zusammenarbeit gelegt. PIANGO als Teil der Zivilgesellschaft des Pazifiks nahm einen im Februar 2019 ausgerichteten Workshop zum Anlass, um die Verheißungen des Tiefseebergbaus in Frage zu stellen. Mit PIANGO, Brot für die Welt und anderen pazifischen Organisationen organisierte Fair Oceans 2017 einen Workshop auf Fidschi wie auch eine Veranstaltung auf der UN-Ozean-Konferenz in New York zur Kritik des Tiefseebergbaus. Viele derzeitige Initiativen zum Tiefseebergbau im Pazifik zielen auf die Förderung der Mineralien in den Ausschließlichen Wirtschaftszonen [AWZs] der Inselstaaten. Dies lässt mit großer Wahrscheinlichkeit unterschiedliche Regel- und Kontrollsysteme in den AWZs und auf der Hohen See entstehen, die eine Überwachung des Tiefseebergbaus und seiner Auswirkungen unmöglich macht. 70 Prozent der Staaten verwalten Meeresgebiete mit Tiefseeböden, aber nur ganze 16 Prozent verfügen über die technisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten diese zu beobachten.

http://www.piango.org/our-news-events/latest-news/2019/pacific-island-governments-cautioned-about-seabed-mining-impacts/

https://www.isa.org.jm/news/high-level-regional-workshop-boosts-participation-pacific-island-countries-deep-sea-activities

http://www.piango.org/our-news-events/latest-news/pacific-spotlights-sea-bed-mining-un-ocean-conference/

https://www.isa.org.jm/news/interests-developing-states-forefront-activities-international-seabed-authority

https://ran-s3.s3.amazonaws.com/isa.org.jm/s3fs-public/documents/EN/Regs/SPC-ISA.pdf